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Artikel des Tages
Asterix bei den Olympischen Spielen ist der zwölfte Band der Comic-Reihe Asterix. Wie bei den elf Bänden zuvor stammen die Zeichnungen von Albert Uderzo und die Texte von René Goscinny. Die französische Originalausgabe erschien 1968. Im selben Jahr wurde der Band in Deutschland, aufgeteilt auf mehrere Folgen, in einem Comic-Magazin veröffentlicht. Vier Jahre später erschien die deutschsprachige Übersetzung von Gudrun Penndorf auch als Album. In dem Band reisen die Männer des gallischen Dorfes nach Griechenland, um die Olympischen Spiele zu besuchen. Asterix und Obelix sollen dort als Athleten an den Spielen teilnehmen. Als sie erfahren, dass die Einnahme kraftsteigernder Mittel verboten ist, ziehen sie Obelix zurück und lassen Asterix ohne den Zaubertrank ihres Druiden starten. Dank einer List gelingt es ihm trotzdem, einen der begehrten Ölzweige zu gewinnen. Der Band folgt dem humoristischen Stil der Asterix-Reihe. Dazu gehören unter anderem künstlerische und historische Verweise, etwa Latein-Zitate oder die Parodie modernen Liedguts. Auch die stereotype Beschreibung der Griechen als geschäftstüchtig und familiär gut vernetzt entspricht der für die Reihe typischen Reproduktion französischer Klischees über fremde Völker. Daneben parodieren die Autoren moderne Phänomene, etwa den Massentourismus oder das chauvinistische Verhalten von Sportfans. Auch in ihre Darstellung der Spiele mischen sich zeitgenössische Facetten des Wettkampfsports. Trotz dieser vereinzelten Verzerrungen sehen mehrere Geschichtswissenschaftler einen hohen Grad an historischer Authentizität im Comic. – Zum Artikel …
Was geschah am 14. August?
- 1816 – Britische Soldaten annektieren die im Südatlantik gelegene Insel Tristan da Cunha, um mit der Errichtung eines Militärpostens eine mögliche Befreiung des auf die Insel St. Helena verbannten Napoleon zu verhindern.
- 1876 – Die italienische Dichterin und Feministin Sibilla Aleramo, bekannt als Autorin des Romans Una donna, kommt zur Welt.
- 1901 – Dem Deutschamerikaner Gustave Whitehead gelingt nach eigenen Angaben mit seinem Fluggerät Nr. 21 (Bild) der erste Motorflug, zwei Jahre vor dem Flug des Flyer der Brüder Wright.
- 1996 – Der Dirigent und Musiklehrer Sergiu Celibidache, langjähriger Chefdirigent der Münchner Philharmoniker, stirbt.
- 2006 – Einen Monat nach Beginn des Libanonkriegs tritt ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah zur Umsetzung der Resolution 1701 des UN-Sicherheitsrats in Kraft.
In den Nachrichten
- Ein Gericht in Syrien hat den gestürzten Präsidenten Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt.
- András Baka (Bild) ist vom ungarischen Parlament zum zukünftigen Präsidenten von Ungarn gewählt worden.
- Die totale Sonnenfinsternis vom 12. August 2026 hat sich größtenteils über Grönland, Island und Spanien abgespielt und war im deutschsprachigen Raum als partielle Sonnenfinsternis sichtbar.
Kürzlich Verstorbene
- Gianpaolo Bellini (91), italienischer Physiker († 12. August)
- Josef Deimer (90), deutscher Politiker († 12. August)
- Wang Xiji (105), chinesischer Raumfahrtingenieur († 12. August)
- Zhu Rongji (97), chinesischer Politiker († 12. August)
- Hella Schlumberger (83), deutsche Schriftstellerin und Journalistin († 13. Juli)
Schon gewusst?
- Beim Malteserkreuzstempel wurde ausgerechnet die rote Farbe zum Problem.
- Christian Schütze gilt als der Begründer des Umweltjournalismus in Deutschland.
- Vincent Richards besiegte die vier Musketiere.
- Als „Emma Marcianiak“ schmuggelte Havka Folman Raban Informationen und verhalf anderen zur Flucht.
Schwesterprojekte
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